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Christoph Förster
(1693 - 1745) Geboren wurde Christoph Förster in Bibra (Thüringen) im November 1693. Seine Studien beinhalteten Orgel und Komposition bei Pitzler, Heinichen und Kauffmann. Später wurde er Geiger und bekam eine Stelle im Merseburger Orchester, wo er 1717 Konzertmeister wurde. Seine Reisen brachten ihn nach Dresden und Prag wo er Fux, Caldara und Conti begegnete. Seine weiteren Reisen in den folgenden Jahren brachten ihm 1742 eine Stelle als stellvertretender Kapellmeister in Rudolstadt und dort erreichte er dann auch sein Ziel, Kapellmeister zu werden. Leider konnte er dieses Amt nur noch einige wenige Wochen bis zu seinem Tod ausüben. Förster komponierte über 300 Musikstücke aber nur wenige können heute definitiv als seine erkannt werden. Seine Kirchenmusik wurde bewundert und seine Instrumentalmusik repräsentiert die Struktur Französischer Ouvertüren. Försters kleine Symphonien sind klar geprägt von seinem Bewusstsein des Italienischen Stils und seine Kammermusik ist vergleichbar mit der von Telemann. |